pflanzen & säen

Blätter … aufheben oder liegen lassen?

Blätter-Minibild

An dieser Frage scheiden sich die Geister. Wie macht man es denn nun? Geht man von den natürlichen Vorgängen der Natur aus spricht alles für „Blätter liegen lassen„. Aber unsere Gärten sind künstlich angelegt. Dort stehen Pflanzen nebeneinander und an Orten, die in einer natürlichen Umgebung nie so nebeneinander oder an diesen Orten stünden. Auch der Rasen wie wir ihn im Garten haben ist nicht natürlich. Würden man ihn sich selber überlassen, würde daraus schnell eine Wiese werden und letztendlich wohl ein Wald.

8 Argumente für Löwenzahn und ein Tipp dagegen

Minibild-LöwenzahnLöwenzahn ist vielen als Name einer Kinderserie bekannt. Die älteren Semester verbinden es mit Peter Lustig und die Kleinen kennen Fritz Fuchs und seinen Hund Keks. Und dann kennen die älteren Semester Löwenzahn noch als „Oh, das müssen wir schnell aus der Erde reißen, das steht sonst bald überall!“, und die Kleine kennen es als „Toll, eine Pusteblume!„. Was Löwenzahn noch sein kann haben wir, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, zusammengetragen. Hiermit beginnen wir eine neue Reihe, in der wir euch verkannte Kräuter (auch Unkräuter genannt) und ihre Fähigkeiten vorstellen.

Alle Teile des Löwenzahns sind essbar und gesund. So soll Löwenzahn zum Beispiel bei Neigung zu Nieren-, Blasen- oder Gallensteinen helfen, bei Arthrose, Gelenkentzündungen oder Rheuma und bei Beschwerden der Bauchspeicheldrüse oder der Milz, bei chronischen Leberentzündungen, Diabetes und Abgeschlagenheit, um nur einiges zu nennen. Auf jeden Fall fördert Löwenzahn die Blutbildung und steigert die Abwehrkräfte. Wir haben folgende Ideen rund um den Löwenzahn herausgesucht.

Pusteblume

Lust auf tolle Tomaten

Minibild-Tomaten

Es gibt so viel Tomatensorten, aber in den meisten Supermärkten finden sich gerade mal 3 oder 4 verschiedene. Wir haben uns letztes Jahr die Mühe gemacht und selber Tomaten angepflanzt und zwar von Anfang an. Wir können sagen, dass sich die Mühe mehr als gelohnt hat. Jetzt ist es Zeit ein weiteres tolles Tomatenjahr zu starten.

Gräser im Winter

Minibild-Gräser

Der ein oder andere wird Gräser in seinem Garten haben. Gräser sind recht pflegeleichte Pflanzen, die entweder als Auflockerung im Staudenbeet stehen, Flächen bodendeckend füllen oder als große Solitärpflanze alle Blicke auf sich ziehen.

Während sie im die meiste Zeit des Jahres eher hinter den blühenden Pflanzen zurückstehen, werden Gräser im Winter besonders wahrgenommen. Viele andere Pflanzen haben sich dann in die Erde zurückgezogen, die Gräser stehen aber noch, wenn auch nicht immer grün, in den Beeten.

Blumenzwiebeln

Minibild-Zwiebelblumen

Wenn im Frühling Tulpen, Narzissen, Schneeglöckchen und Co. den Garten zieren sollen ist jetzt die Zeit zum Pflanzen gekommen. Ganz so üppig wie auf dem bekannten Keukenhof in den Niederlanden muss es zu Hause ja nicht sein, aber hier und da ein paar früh blühende Blumen machen sich gut im eigenen Garten oder im Topf auf dem Balkon. Es kann etwas schwer werden den kleineren Kindern zu vermitteln, warum die eingepflanzten Knollen auch nach Wochen einfach nicht aus der Erde kommen wollen. Dafür ist die Freude im Frühling um so größer.

reine Topfsache

Minibild-Töpfe

Ob Garten oder Balkon, einen Blumentopf findet man in fast jedem Haushalt. Schön bepflanzt ist er immer ein Hingucker. Der Vorteil zum Beet: er ist flexibel, vorausgesetzt er ist nicht zu groß und schwer. Man kann ihn mal hier oder dort hinstellen, ihn neu bepflanzen oder den Topf auch mal anmalen, bekleben oder mit einer Schleife verzieren.

Vieles kann zum Blumentopf werden, wie Gummistiefel, Gießkanne, Schubkarre oder Fahrradkorb. Hauptsache es hält die Erde und trocknet nicht zu schnell aus. Hier liegt auch ein Nachteil des Blumentopfs gegenüber dem Beet. Der Topf muss regelmäßig gegossen und gedüngt werden, damit die Pflanzen gut gedeihen. Ideal ist eine Drainage unten im Topf, die Wasser speichert aber Staunässe verhindert. Wir haben einige ungewöhnliche Beispiele zusammengetragen.

Marmelade

Minibild-Marmelade

Eigentlich wollte ich nur die Tür am Gewächshaus schließen, da fiel mein Blick auf „Johann“, so haben unsere Kinder das Johannisbeer-Stämmchen getauft, und Johann hing voller roter Früchte. Ach ja, die müssten eigentlich gepflückt werden. Gedacht … getan … und zu Marmelade verarbeitet.

Früher war Einmachen vor allem eins: Arbeit. In einem Naschgarten dagegen ist die „Arbeit“ überschaubar und die Freude am „Machen“ steht im Vordergrund. Überschaubaren Mengen lassen sich eben in überschaubarer Zeit verarbeiten. Da kann man auch mal, wenn man Lust dazu hat, mitten in der Woche abends ein Stündchen einkochen statt den Fernseher anzuschalten und sich mit einem leckeren Marmeladenbrot belohnen.

Vogelscheuchen

MinibildWir haben unseren Gemüsegarten bestellt. Die Tomaten und der Salat sind im Gewächshaus, die Erbsen, die Möhren und die Gurke haben wir direkt ins Beet gesät. Das haben auch einige Vögel bemerkt und gleich freudig die Möhrensamen wieder rausgepickt.

Damit nicht all unsere Körner dem Federvieh zum Opfer fallen haben wir eine Vogelscheuche gebastelt. Obwohl sich die Vögel nicht wirklich davon beeindrucken lassen ist das Basteln doch eine schöne Aktion für die Kinder. Außerdem sind die Figuren bunt und machen gute Laune. Wir haben unsere Vogel-Abwehrversuche der letzten Jahre für euch zusammengetragen, vielleicht machen euch die Beispiele ja Lust zum Basteln.

Blüten im Winter

Gibt es Blüten im Winter?„, diese Frage kam vor einigen Tagen bei einem Gespräch am Tisch auf. Um das herauszufinden haben wir uns mit einem Fotoapparat bewaffnet auf die Suche begeben. Man sieht nicht viele Blüten, aber einige gibt es doch. Sucht mal danach. Hier sind unsere Entdeckungen.

Christrosen

Eine sehr bekannte Freiland-Winterblume ist die Christrose (Helleborus niger).

 

GeraniumIn einem Vorgarten blüht kurioserweise bereits hier und da der Storchschnabel (Geranium).

 

PrimelDie milde Witterung hat eine Primel blühen lassen.

 

KamelieUnser Nachbar hat Kamelien. Einige Blüten haben sich schon geöffnet.

 

Erntezeit

Minibild-ErnteDer Sommer fühlt sich bereits wie ein Herbst an. Unsere Gartenaktionen in den letzten Tagen beschränkten sich daher auf das Ausnutzen der kurzen, sonnigen Wetter-Abschnitte um Gemüsegarten und Obstbäume abzuernten. Leider bietet der Gemüsegarten in diesem Jahr keinen Anlass zur Freude: Radieschen und Möhren sind nicht gewachsen, Tomaten und Zuccini haben kaum Früchte und die Kartoffeln blieben klein und kümmerlich.

Die Kartoffelernte war dennoch ein großer Spaß, bei dem sich auch spontan Nachbarkinder und Freunde beteiligten. Wir habe den Kindern gänzlich das Feld überlassen und das Ganze glich einer reichlich matschigen Ostereier-Suche. Nur beim anschließenden „aufräumen“ und wiederherstellen des Beetes durften wir wieder helfen. Immerhin ein Eimer war von 15 Saatkartoffeln zusammen gekommen.